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Allgemeine Geschäftsbedingungen (Stand: April 2016) der FAI rent-a-jet Aktiengesellschaft (nachstehend “FAI” genannt)

FAI rent-a-jet Aktiengesellschaft, Flughafenstrasse 124 (Hangar 6 & 7) 90411 Nürnberg, Deutschland

Die nachstehenden Allgemeinen Geschäftsbedingungen der FAI, in ihrer zum Vertragsschluss gültigen Fassung, werden Bestandteil jedes Vertrages mit FAI über alle von FAI oder einem Dritten im Sinne der (iSd.) Ziffer 2 dieser Allgemeinen Geschäftsbedingungen durchgeführten Flüge. Abweichende oder entgegenstehende Vereinbarungen erkennt FAI nicht an, es sei denn, FAI hat ausdrücklich schriftlich ihrer Geltung zugestimmt.

Die Bedingungen gelten gegenüber natürlichen und juristischen Personen des privaten bzw. öffentlichen Rechts („Personen“) , es sei denn, in der jeweiligen Klausel wird eine Differenzierung vorgenommen.

Alle vertraglichen Verpflichtungen der FAI bestehen nur insoweit, als einschlägige zwingende Rechtsvorschriften nicht entgegenstehen, und werden mit dem Vorbehalt eingegangen, dass die erforderlichen behördlichen Genehmigungen, alle für die Crew notwendigen Visa sowie die notwendigen Lande-, Start- und Verkehrsrechte vorliegen und etwaige behördlichen Auflagen („Notwendige Voraussetzungen“) erfüllt werden können. Sollte FAI nicht in der Lage sein, alle diese Notwendigen Genehmigungen und/oder Rechte zu bekommen, ist FAI berechtigt, vom Chartervertrag zurückzutreten, ohne gegenüber dem Kunden oder den Passagieren zu haften.

Unter „Kunde“ versteht(en) sich die Person(en), die den Flug mit FAI gebucht hat/ haben und daher der Vertragspartner der FAI ist/ sind. Unter „Passagier(e)“ ist/sind die Person(en) zu verstehen, die sich an Bord eines von FAI oder einem Dritten iSd. Ziffer 2 dieser Allgemeinen Geschäftsbedingungen betriebenen Flugzeugs befinden/-t.

General Terms and Conditions (effective April 2016) of FAI rent-a-jet Aktiengesellschaft (hereinafter referred to as “FAI”)

FAI rent-a-jet Aktiengesellschaft, Flughafenstrasse 124 (Hangar 6 & 7) 90411 Nürnberg, Germany

The following General Terms and Conditions of FAI in the relevant version at the time of conclusion of the contract shall be an integral part of any contract with FAI for all flights conducted by FAI or any third party according to Section 2 of these General Terms and Conditions. Any deviations thereof or contradictory terms are not acknowledged by FAI unless expressly confirmed in writing by FAI.

The General Terms and Conditions shall apply to both private and public physical and legal persons (the “Person(s)”) unless otherwise stated in the relevant provision.

Any and all contractual obligations of FAI shall be conditional upon being in compliance with applicable mandatory law and are entered into under the provision that all necessary permissions, all necessary crew visa as well as all necessary landing, departure and traffic rights can be obtained and complied with (the “Necessary Preconditions”). In the event that FAI is unable to obtain all these permissions/ rights in order to fulfill the Necessary Preconditions, FAI shall be entitled to withdraw from the respective contract without any liability towards the Customer or the Passengers.

Customer” means in the following the Person(s) who book(s) a flight with FAI and who is/ are therefore the contractual partner of FAI. “Passenger(s)” mean(s) in the following the person(s) who are on board the aircraft operated by FAI or a third party operator according to Section 2 of these General Terms and Conditions.

1. Abschluss des Chartervertrages

Die Flugbuchungsanfrage des Kunden kann durch Brief, Fax, E-Mail oder Telefon vorgenommen werden. Allerdings kommt ein Flugauftrags-Vertrag (der „Chartervertrag“) erst nach Versendung einer unterzeichneten Flugbuchungsbestätigung von FAI an den Kunden zustande (die „Bestätigung“), die vom Kunden gegenzuzeichnen ist . Die Bestätigung erfolgt per Fax oder E-Mail. Alle Flüge stehen bis zum Erhalt der Bestätigung von FAI unter Vorbehalt der Verfügbarkeit. Der Kunde ist verpflichtet, die Bestätigung schnellstmöglich auf ihre Richtigkeit zu überprüfen und FAI unverzüglich auf Unrichtigkeiten oder Abweichungen hinzuweisen sowie umgehend die Bestätigung gegengezeichnet per Fax oder E-Mail an FAI zurückzuschicken. Wenn der Kunde zu einem späteren Zeitpunkt Änderungswünsche erhebt, steht deren Annahme oder Ablehnung im alleinigen Ermessen der FAI.

Der Kunde ist für die vollständige, korrekte und unverzügliche Weitergabe dieser Allgemeinen Geschäftsbedingungen sowie anderer Mitteilungen durch FAI an den/die Passagier(e) verantwortlich. Soweit der Kunde hiergegen verstößt, wird der Kunde die FAI bezüglich aller Ansprüche der Passagiere freistellen und schadlos halten.

1. Conclusion of the Contract

A Customer may submit a flight booking request by letter, facsimile, e- mail or phone. However, a flight contract (the “Contract”) shall not be deemed to be concluded unless and until FAI will have sent the Customer a signed flight booking confirmation (the “Confirmation”) which needs to be countersigned by the Customer. The Confirmation shall be sent via e-mail or facsimile. All flights remain subject to availability until FAI will have sent the Confirmation. The Customer shall have the obligation to verify the Confirmation as quickly as possible and to notify FAI immediately about any errors or discrepancies and to promptly return the countersigned Confirmation via e-mail or facsimile to FAI. If the Customer requests changes at a later point in time, FAI may either accept or reject such changes at its sole discretion.

The Customer shall be responsible for passing these General Terms and Conditions and other notices from FAI on to the Passenger(s) completely, correctly and promptly. If the Customer fails to comply with this requirement, the Customer shall indemnify and hold harmless FAI in respect of any and all Passenger claims.

2. Vertragserfüllung durch Dritte

FAI behält sich vor, die Erfüllung ihrer Vertragsverpflichtungen ganz oder teilweise durch Dritte vorzunehmen, einschließlich Sub- /Fremdcharter-Betreiber im Sinne eines Dritt-Business-Jet- Betreibers. In diesem Falle gelten für den Kunden die Geschäftsbedingungen des Dritten, worauf hiermit verwiesen wird und wovon der Kunde auf seine Anforderung eine Kopie erhalten soll.

Erfolgt die Leistungserbringung durch einen Dritt-Business-Jet- Betreiber (im Folgenden „Dritt-Betreiber“), wird der entsprechende Luftbeförderungsvertrag kein Vertragsverhältnis zwischen FAI und dem Kunden begründen. Der Dritt-Betreiber hat die alleinige Kontrolle über das Flugzeug und FAI hat kein Ermessen und trägt keine Verantwortung hinsichtlich sämtlicher operativer Angelegenheiten. FAI gilt nicht als ein allgemeiner bzw. anderer Typ des Luftfahrtbeförderers hinsichtlich jeglicher Verpflichtungen im Rahmen des jeweiligen Vertrags mit solch einem Dritten. FAI handelt ausschließlich als Vermittler für den Kunden und Betreiber. Im Falle einer Annahme bzw. Erfüllung einer der Verpflichtungen aus dem jeweiligen Vertrag durch FAI haftet diese nicht als Beförderer, sondern lediglich als Vermittler, wobei die Haftung auf Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit begrenzt ist. Die ausschließliche Haftung und Kontrolle hinsichtlich aller Aspekte des Flugauftrags einschließlich, jedoch nicht begrenzt auf, Verfügbarkeit des Flugzeuges, Preis, Beginn und Ende der festgelegten Flüge, Betrieb, Steuerung und Sicherheit des Flugs trägt der Dritt-Betreiber.

Nach Wahl der FAI kann die Beauftragung eines Dritten entweder direkt von FAI erfolgen oder FAI darf im Namen des Kunden einen gesonderten Vertrag abschließen. Der Kunde bevollmächtigt hiermit die FAI als seinen Vertreter, im Namen und im Auftrag des Kunden Verträge mit dem Dritt-Betreiber nach dessen Geschäftsbedingungen abzuschließen.

FAI übernimmt keine Gewährleistung oder Garantie für den Dritt- Betreiber und haftet für keine Schäden, Verluste, Verletzungen oder Kosten, die dem Kunden, dem/ den Passagier/ en oder einem Dritten entstehen können.

Der Kunde stellt FAI frei von jeglicher Haftung, Ansprüchen, Kosten (einschließlich Anwalts- und Gerichtskosten) hinsichtlich der Verantwortung der FAI gegenüber einem solchen Dritt- Betreiber sowie von allen Verlusten und Schäden (einschließlich Kosten und Aufwendungen auf Basis einer vollständigen Haftungsfreistellung), die dem Dritt-Betreiber durch eine Handlung oder Unterlassung des Kunden, seiner Angestellten, Vertreter oder Passagiere, für die der Kunde zuständig ist, entstehen.

2. Contract Performance through a third party

FAI reserves the right to subcontract its contractual obligations in part or in whole to a third party or to third parties including third party operators. In such cases, the terms of business of third party operators shall apply to the Customer, which are hereby incorporated by reference and a copy shall be furnished to the Customer upon request.

In case of such subcontracting to third party operators, the relevant agreement shall not constitute a contract for carriage between FAI and the Customer. The third party operator shall have the sole operational control over the aircraft and FAI shall have no discretion or responsibility regarding operational matters. FAI shall not act as a common carrier or any other type of carrier in respect of any of its obligations under the relevant agreement with such third party and FAI acts solely as agent for the Customer and operator. Acceptance or performance by FAI of any of its obligations under the relevant agreement does not impute to it any liabilities of FAI as carrier but solely as an agent and any liabilities are limited to intent and gross negligence. The third party operator shall have the sole responsibility, liability and control of all aspects of the aircraft charter services provided, including without limitation, aircraft availability and pricing, the commencement and termination of scheduled flights, the operation, regulation and safety of the flight.

At FAI’s option, the subcontracting may be done either directly by FAI or FAI may enter into a separate agreement in the name of the Customer. The Customer hereby authorizes FAI as the Customer’s agent to enter into the third party operator’s terms of business on behalf of and in the name of the Customer.

FAI makes no representation or warranty with regard to the third party operator and will not be liable in any way whatsoever for any loss, damage, injury or expense suffered or incurred by the Customer, the Passenger(s)oranythird partyhowsoever.

The Customer shall indemnify and hold harmless FAI against all liabilities, claims and expenses (including legal costs and fees) in respect of any liability of FAI towards such third party operators for any loss or damage whatsoever (including costs and expenses on a full indemnity basis) arising out of any act or omission of the Customer, its servants or agents or any Passenger(s) carried by authority of the Customer.

3. Beförderung gefährlicher Güter und sonstiger Gegenstände

Es dürfen keine Gegenstände mitgeführt werden, die geeignet sind, das Flugzeug oder Personen an Bord des Flugzeugs zu gefährden. Jeder Passagier ist verpflichtet, sich vor Antritt des Flugs über die Liste der im Handgepäck und/oder im Reisegepäck verbotenen Gegenstände zu informieren. Führt der Passagier an seiner Person oder in seinem Gepäck nach dem anwendbaren Gesetz verbotene Gegenstände, insbesondere Waffen oder waffenähnliche Gegenstände mit sich, so hat er dies vor Reiseantritt dem Flugzeugkommandanten anzuzeigen. Der Flugzeugkommandant entscheidet über die Art der Beförderung und ist berechtigt, eine Beförderung abzulehnen, wenn dadurch eine Gefährdung von Personen oder des Flugzeugs zu befürchten ist. Sämtliche Gegenstände, sperriges Gepäck usw. werden als Handgepäck nur zugelassen, wenn wesentliche Beschädigungen, Verschmutzungen oder Gefährdungen von anderem Gepäck, Personen und Fluggerät ausgeschlossen sind. Siehe dazu auch unten „Liste der verbotenen Gegenstände“.

3. Transportation of dangerous goods and any other objects

No objects may be carried on board that might potentially endanger the aircraft or any persons on board the aircraft. Each Passenger has the obligation to inform him-/herself, prior to boarding the aircraft, about the list of prohibited articles in carry- on and/ or travel baggage. If a Passenger carries any prohibited articles as defined under the applicable law on his/ her body or in his/ her baggage, in particular weapons or similar objects, the Passenger must notify the captain accordingly prior to the commencement of the air trip. The captain shall decide on how these goods are to be transported and he/she shall be authorized to refuse transportation if a safety-risk for Passengers or the aircraft is suspected. Any objects, bulky luggage etc. shall be admitted as carry-on luggage only if significant damages, contamination or hazard of and to other luggage, the aircraft or any Passenger can be positively ruled out. Also refer to “List of prohibited articles” below.

4. Entscheidungsbefugnisse des Flugzeugkommandanten

Der Kommandant des Flugzeugs ist berechtigt, jederzeit alle notwendigen Sicherheitsmaßnahmen zu ergreifen. Insofern hat er volle Entscheidungsbefugnis über die Abänderung der angebotenen Nutzlast und Sitzkapazität, über die Passagiere und Güter sowie über die Verladung, Verteilung und Entladung von Fracht und Gepäck. Gleichermaßen trifft der Kommandant alle notwendigen Entscheidungen, ob und in welcher Weise der Flug durchgeführt, von der vorgesehenen Streckenführung abgewichen und wo eine Landung vorgenommen wird. Der Kommandant ist berechtigt, nicht angemeldeten Personen den Flug zu verwehren sowie die Durchführung eines Flugs von Beginn an zu untersagen bzw. einen Flug unverzüglich umzuleiten, sofern das Verhalten von Passagieren dies unter Sicherheitsaspekten und im Hinblick auf Persönlichkeitsrechte mitreisender Personen oder Besatzungsmitglieder gebietet. In den genannten Fällen bleibt der Anspruch von FAI auf Zahlung des Charterpreises bestehen, und der Kunde ist verpflichtet, evtl. durch die getroffenen Maßnahmen anfallende Mehrkosten ebenfalls zu tragen.

4. Captain’s authority

The captain of the aircraft is authorized to take all necessary safety measures at all times. Accordingly, the captain is authorized to change the payload, seating capacity, Passengers, their belongings, and the loading, unloading, or distribution of baggage and freight. Similarly the captain is authorized to decide on whether and how the flight is undertaken, on any deviations from the flight route, and where to land. Furthermore, the captain is entitled to refuse to carry Passengers about whom FAI had not been notified, or cancel or divert a flight if the conduct of a Passenger is deemed to adversely affect safety or personal rights of other Passengers or the crew. In such an event, the Customer shall pay the contractual charter price and bear any additional costs incurred by FAI in respect of the proper measures taken in such situation.

5. Beförderungs- und Reisedokumente

Die Beförderungsdokumente werden von FAI ausgestellt. Dafür muss der Kunde FAI eine Passagierliste und alle erforderlichen Auskünfte und Unterlagen nicht später als 24 Stunden oder einem anderen von FAI angegebenen Termin vor Abflug zur Verfügung stellen. Der Kunde ist für die Richtigkeit und Vollständigkeit dieser Unterlagen verantwortlich. Zudem ist der Kunde dafür verantwortlich, dass die Passagiere alle für die Ein- und Ausreise erforderlichen Reisedokumente wie Pässe, Visa, Impfzeugnisse etc. bei sich haben. Der Kunde haftet für alle Schäden, die sich aus der Unrichtigkeit und Unvollständigkeit seiner Auskünfte und Unterlagen oder aus verspätet oder nicht ordnungsgemäß ausgestellten Unterlagen ergeben. Der Kunde hält FAI von Kosten frei die dadurch entstehen, dass ein Passagier nicht sämtliche Gesetze der Länder, aus denen, in die und durch die er reist, einhält, inklusive der jeweils gültigen Devisen- und Gesundheitsvorschriften. FAI ist berechtigt bei Nichtvorliegen sämtlicher notwendiger Reisedokumente einem Passagier die Beförderung entschädigungslos zu verweigern.

5. Transportation and travel documents

FAI shall issue the transportation documents. In order to enable FAI to do that, the Customer shall provide FAI with a complete Passenger list and all other necessary information and documentation no later than 24 hours or by the deadline set out by FAI before departure. The Customer shall be responsible for providing FAI with correct and complete information. In addition, the Customer shall be responsible for ensuring that the Passengers carry with them all necessary travel documents such as passports, visa, vaccinations, etc. The Customer shall be liable for any damages resulting from any incorrect or incomplete information provided to FAI or from the delayed or improper provision of such information. The Customer shall indemnify FAI in respect of all cost incurred in connection with Passenger(s) not complying with all legal requirements of the country of departure, countries travelled through, and the country of destination, including but not limited to the current currency and health regulations. FAI may deny boarding of a Passenger that does not have all required documents, without being liable for any damages due to such denied boarding.

6. Charterpreis und Zahlung

Der jeweilige in der Buchungsbestätigung angegebene Charterpreis beinhaltet nur die Beförderung vom vereinbarten Abflugs - z u m Bestimmungsort, inklusive der Kosten der Besatzung, Crewübernachtung, Landegebühren, Gebühren für Streckennavigationsdienste, Standard-Catering und -getränke, Abfertigung durch Luftfahrtabfertigungsagenten sowie Luftsicherheitsgebühren.

In dem Charterpreis sind folgende Kostenposten („Zusätzliche Kosten“) nicht mit enthalten: die Vergütung von Bodentransportdiensten zwischen Flughäfen sowie zwischen Flughäfen und Stadtterminals oder Hotels, Kosten und Gebühren für ein den Standard übertreffendes Catering, VIP-Handling, erforderliche Verlängerung der Flughafenöffnungszeiten, Enteisungskosten, Beschaffung der zusätzlichen Verkehrsrechte und Sonderleistungen sowie Flugzeugenteisung am Boden, Kosten für Visa- und Zollmarken, Zollgebühren, Flughafen- und Fluggastgebühren, Steuern und Entgelte sowie andere Abgaben und Steuern, die für Passagiere oder für die durch die Passagiere in Anspruch genommenen Leistungen durch Gesetz, Behörde oder einen anderen Rechtsträger wie Flughafen erhoben werden, inklusive länderspezifische Passagiersteuern und -abgaben, sowie die Kosten der Nutzung von Kommunikationsmitteln an Bord (wie Internet, sat-com- Telefon etc.). Sollten der FAI Zusätzliche Kosten entstehen, sind diese von dem Kunden zusätzlich zum Charterpreis zu bezahlen.

Die dem jeweiligen Chartervertrag zu Grunde liegenden Zahlungsvereinbarungen ergeben sich aus der Bestätigung. Soweit nicht anders vereinbart, ist der Charterpreis ohne Abzug vor dem Beginn des ersten (Überführungs-) Flugs und nach Erhalt der FAI-Zahlungsaufforderung fällig, die auch die Kosten für den Überführungsflug beinhaltet, der für die Bereitstellung des Flugzeugs auf dem Abflugort der Passagiere notwendig sein könnte. Der Kunde versteht und stimmt zu, dass die Einhaltung dieser Zahlungsfrist eine wesentliche Bedingung für die Erfüllung des jeweiligen Chartervertrages mit FAI oder dem jeweiligen Dritt- Betreiber darstellt. Im Falle verspäteter Zahlung ist FAI berechtigt, dem Kunden die Verzugszinsen in der durch das deutsche Gesetz festgelegten Höhe zu berechnen. Darüber hinaus ist FAI zur Geltendmachung von weiteren, durch den Verzug verursachten Schäden berechtigt.

Alle weiteren, der FAI in Verbindung mit dem für den Kunden durchgeführten Flug nachträglich (nach Ausstellung der Endrechnung) berechnete Kosten hat der Kunde zusätzlich zu der Endrechnung zu begleichen.

Bei verspätetem oder unvollständigem Zahlungseingang behält sich FAI das Recht vor, die Buchung zu Lasten des Kunden kostenpflichtig in Höhe der in Klausel 8 unten aufgeführten Gebühren zu stornieren und die Beförderung des/ der entsprechenden Passagier(e) zu verweigern.

Gültige Währungen sind Euro und US-Dollar. Die für den jeweiligen Chartervertrag zu Grund liegende Währung wird in der jeweiligen Bestätigung festgelegt. Der Kunde ist berechtigt, den Charterpreis per Überweisung oder per Kreditkarte (VISA, Mastercard oder American Express) zu bezahlen. FAI behält sich jedoch vor, bei Kreditkartenzahlungen eine Gebühr von bis zu 5% zu erheben. Die Gebühr für die Kreditkartenzahlung stellt einen pauschalierten Schadensersatz dar.

6. Charter price and payment

The charter price includes transportation from the agreed place of departure to the agreed place of arrival, including the costs for crew, crew hotel accommodation, landing fees, en-route navigation fees, standard food and beverage, handling at business aviation handling agents as well as security fees.

The charter price does not include any of the following cost positions (the “Additional Costs”): ground transport service between airports and between airports and town terminals or hotels, costs and fees for upgrade or special catering, VIP-handling, required extension of airport opening hours, costs for de-icing, procurement of additional traffic rights and special services as well as aircraft de-icing on the ground, cost for visa stamps and customs, customs duties as well as airport and Passenger taxes, fees, duties and other charges and taxes levied by law, administrative regulations or rules of another entity such as airports on the Passengers or for the utilization of services by such Passengers, including country-specific Passenger taxes, fees and duties, as well as costs for the usage of on board communication (such as internet, sat- com telephone etc.). If FAI incurs any Additional Costs, Customer shall pay those to FAI in addition to the charter price.

The agreed payment terms for the respective Contract are laid out in the Confirmation. Unless otherwise agreed, the charter price shall be paid in full before the first (ferry) flight departure upon receipt of FAI’s payment request, including the cost for a ferry flight which might be necessary to position the aircraft to the airport where the Passenger(s) will start his/ her/ their flight trip. The Customer understands and agrees, that meeting this deadline is an essential condition for the fulfillment of the relevant Contract with FAI or the relevant third party operator. If any payment is delayed, FAI may charge the Customer with interest on the delayed amount at the rate applicable according to German law. Furthermore, FAI is entitled to claim additional damages caused by the delay.

All further costs subsequently and after the issuance of the final invoice charged to FAI in connection with the Customer’s flight shall be paid by Customer in addition to the final invoice.

If any payment is delayed or insufficient, FAI is entitled to cancel the booking and charge the Customer for such cancellation as set forth under 8. below and refuse transportation of the respective Passenger(s).

Valid currencies are Euro and US-Dollar. The applicable currency is defined in the respective Confirmation. The Customer may pay by bank transfer or credit card (VISA, MasterCard or American Express). FAI reserves the right to demand a fee in the amount of up to 5% on the charter price in case of credit card payment. The charge for credit card payments represents liquidated damages.

7. Durch den Kunden oder den/die Passagier/ e verursachte Verspätungen

Kann das bereitgestellte Flugzeug am Abflugort oder bei Zwischenlandungen nicht zu der vorgesehenen Zeit abfliegen, weil ein Passagier/ e, Gepäck oder Frachtsendungen nicht rechtzeitig für das Boarding bereitstehen oder Reisedokumente oder sonstige, für die Beförderung erforderlichen Unterlagen, für die der Kunde und/oder der/ die Passagier/ e verantwortlich sind, fehlen oder dies auf Grund sonstiger Handlungen bzw. Unterlassungen des Kunden, seiner Angestellten, Beauftragten oder der/ des Passagiere/ es, einschließlich, jedoch nicht beschränkt auf den Kunden oder seinen/ seine Passagier/ e; verursacht wird, oder auf Grund einer Handlung, die geeignet ist, ein Flugzeug bzw. das Eigentum daran oder einen anderen Gegenstand oder eine Person zu gefährden, oder bei Nichtbefolgung einer rechtmäßigen Anweisung des Kommandanten des Flugzeuges oder Verletzung der anwendbaren Rechtsvorschriften hinsichtlich der Benutzung des Flugzeuges, auch im Ausland, vor, während und nach dem Flug, ist der Kunde verpflichtet, FAI alle Verluste, Schäden, Haftungen, Kosten, die FAI erlitten hat, zu ersetzten, einschließlich, jedoch nicht beschränkt auf, Kosten für das Parken, tatsächliches Flugzeugstandgeld, das vom jeweiligen Flughafen berechnet wurde, und tatsächliche Zusatzgebühren für zusätzliche Boden- /Blockzeit sowie andere Kosten, die vom Flughafen oder vom Dritt- Betreiber (wie unter Ziffer 2 definiert) der FAI in Folge eines verspäteten Abflugs des Flugzeuges berechnet werden. Zusätzlich muss der Kunde weitere, nachgewiesene Kosten, die durch die Nichtdurchführung oder Verspätung des Flugs aufgrund der in dieser Klausel 7 aufgeführten Gründe entstehen, FAI begleichen.

Sollte die Durchführung des Flugplans verhindert oder verzögert werden (was unter anderem zu einer Nichteinhaltung von Crewdienst- und Ruhezeiten, einer Nichteinhaltung von eventuellen geplanten Weiterflügen mit dem jeweiligen Flugzeug oder zu einem Verfall von gewährten Slot- Zeiten führen kann), da der Kunde oder einer seiner Vertreter, einschließlich, jedoch nicht beschränkt auf, den/die Passagier/e, oder da Warenlieferungen nicht rechtzeitig vor dem geplanten Abflug am Terminal bzw. am Flugzeug ankommen, darf FAI oder der jeweilige Dritt-Betreiber nach seinem freien Ermessen und ohne jegliche Haftung entweder wie geplant abfliegen oder den Abflug verschieben. Im Falle des Abflugs gilt, dass der Flug mit der vollständigen Passagierzahl an Bord erfolgte, ohne jeglichen Anspruch des Kunden auf Erstattung für Passagiere, die den Flug verpasst haben. Im Falle der Verzögerung des Abflugs gilt, dass der Kunde alle zusätzlichen Kosten trägt, die in Verbindung mit dem verspäteten Abflug entstanden sind.

7. Delays caused by the Customer or the Passenger(s)

In the event the aircraft is not able to depart at the place of departure at the scheduled time or during stopovers due to Passenger(s), baggage or freight not being ready for boarding in time, or missing travel or other necessary documents which are in the responsibility of the Customer and/or the Passenger(s), or due to other actions or omissions of the Customer, its employees, agents or Passenger(s), including, without limitation, Customer or Customer ́s Passenger(s) acting in any way (or threatening to act in any manner) likely to jeopardize any aircraft or any person or property therein or elsewhere or disobeying the lawful authority of the captain of the aircraft or breaching any applicable law relating to his/ her/ their use of, or travel abroad, the aircraft before, during or after any flight, the Customer shall compensate FAI for any losses, claims damages, liabilities or expenses suffered by FAI, such losses etc. to include (without limitation) any parking fees, actual demurrage charges incurred at the respective airport and actual extra fees for additional actual ground time and block time or other charges levied by an airport or any charges imposed on FAI by the third party operator (as stipulated under sec. 2) as a result of the late return of the aircraft. In addition, the Customer shall reimburse FAI for any additional cost evidenced to the Customer, which are incurred by FAI in connection with the delay or cancellation of a flight due to the reasons set forth under this clause 7.

In the event that the performance of the flight schedule is prevented or delayed by the Customer or anyone acting on its behalf including but not limited to any Passenger or any goods not arriving in a timely manner at the terminal and/or the aircraft prior to and to meet the scheduled time of departure (which may result i.a. in a non-compliance with the crew duty and rest times and a non-reaching of any planned connecting flights with the accordant aircraft as well as an expiration of granted slots), FAI or the relevant third party operator may at its absolute discretion and without liability depart as scheduled or delay departure. In case of departure, it shall be deemed that departure took place with full Passengers aboard and no refunds of any type shall be due to the Customer due to such Passenger(s) missing the flight. In case of a delayed departure, any additional expense(s) attributable to such delayed departure shall be borne by the Customer.

8. Rücktritt/ Umbuchung/ Stornierung

FAI kann von dem Chartervertrag mit sofortiger Wirkung unter Wahrung ihrer Ansprüche aber ohne gegenüber dem Kunden oder den Passagieren schadensersatzpflichtig zu werden, zurücktreten, wenn wichtige Gründe vorliegen, einschließlich, jedoch nicht beschränkt auf, auf die folgende Gründe, wenn:

  • gegen den Kunden oder über dessen Vermögen ein

Insolvenzverfahren eingeleitet wurde oder der Kunde in sonstige erhebliche finanzielle Schwierigkeiten geraten ist;

  • der Kunde den Charterpreis nicht bei Fälligkeit zahlt oder verlangte Sicherheiten nicht erbringt;
  • höhere Gewalt oder ein anderer von FAI oder dem Dritt- Betreiber nicht zu vertretender Umstand oder ein Umstand, der außerhalb der Kontrolle der FAI oder des Dritt-Betreibers liegt, die Durchführung des Flugs verhindert; oder
  • das Auswärtige Amt Deutschlands für den vereinbarten Bestimmungsort aktuelle Reisewarnungen und Sicherheitshinweise ausgegeben hat, die eine Gefährdung des Flugzeuges oder von Personen befürchten lassen.

In diesen Fällen ist FAI nicht verpflichtet, einen späteren Flug anzubieten.

Wenn das Flugzeug vor der planmäßigen Abflugzeit aus welchem Grund auch immer nicht verfügbar oder nicht einsatzfähig wird, wird sich FAI bemühen, ein anderes, passendes Flugzeug aus ihrer eigenen Flotte oder ein Flugzeug eines anderen Dritt- Betreibers zum selben Preis zu finden. Sollte sich dies als unmöglich herausstellen, wird sich FAI bemühen, einen alternativen Dritt-Betreiber und/oder ein Flugzeug zu einem Preis, der möglichst nah an dem Charterpreis liegt, zu finden, und wird diese Alternative dem Kunden zur Zustimmung anbieten. Sollte es FAI nicht gelingen, ein Ersatzflugzeug zur Verfügung zu stellen oder falls der Kunde die vorgeschlagenen Alternativen verweigert, muss FAI dem Kunden den Charterpreis zurückzahlen, ansonsten trifft FAI keine weitere Haftung gegenüber dem Kunden. Gleichzeitig haftet der Kunde hinsichtlich der Zahlung für einen Teil des Flugplans, der bereits erfüllt wurde, bzw. für alle bereits entstandenen Kosten.

Im Falle der Unmöglichkeit der Flugdurchführung in Folge eines Widerrufs oder einer verspäteten Erteilung der notwendigen behördlichen Genehmigungen gilt der Chartervertrag ohne Rücksicht auf den Flug als aufgehoben. In diesem Fall wird FAI von jeglichen Verpflichtungen gegenüber dem Kunden freigestellt, indem der Teil des Charterpreises minus etwaiger Kosten, die FAI entstanden sind, zurückerstattet wird.

Tritt der Kunde vor dem vorgesehenen Abflugdatum vom Chartervertrag zurück, sind folgende Stornierungsgebühren vom Kunden an FAI zu zahlen:

− Bis zu 10 Tage vor dem 1. Flugtermin: 25% des Charterpreises; − weniger als 10 Tage, aber mindestens 48 Stunden vor dem Flugtermin: 50% des Charterpreises; − weniger als 48 Stunden vor dem 1. Flugtermin: 75% des Charterpreises; − weniger als 12 Stunden vor dem 1. Flugtermin: 100% des Charterpreises.

FAI kann Beträge, die bereits durch den Kunden an FAI gezahlt wurden, mit solchen Stornierungsgebühren verrechnen.

Die vorgenannten Fristen beziehen sich auf den Eingang des Rücktrittsschreibens bei FAI. Der Rücktritt durch den Kunden bedarf der Schriftform und kann per Brief, E-Mail, Fax oder Textnachricht (SMS) erfolgen.

Bei der Stornierung eines Flugs mit einem Dritt-Betreiber im Sinne der Ziffer 2 dieser Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten die Stornogebühren dieses Dritt-Betreibers, die mit diesem Hinweis in den jeweiligen Chartervertrag miteinbezogen sind. Der Kunde ist verpflichtet, die Stornogebühren an den Dritt-Betreiber zu bezahlen. Darüber hinaus ist der Kunde verpflichtet, an FAI die Verwaltungsgebühren in Höhe von 5% des gesamten Charterpreises zu zahlen. FAI behält sich ausdrücklich das Recht vor, gegen den Kunden die der FAI durch die Stornierung entstandenen Kosten geltend zu machen. Der Kunde hat der FAI die Stornierungsgebühren des Dritt-Betreibers sowie die Verwaltungsgebühr in Höhe von 5% des gesamten Charterpreises zu bezahlen. FAI wird hierüber eine entsprechende Rechnung ausstellen, wobei FAI die Storno- und Verwaltungsgebühren mit allen vom Kunden zuvor bezahlten Beträgen verrechnen darf.

Umbuchungen sind bis 24 Stunden vor dem geplanten Abflug kostenlos. Danach kann eine Gebühr von Euro 500,00 erhoben werden. Alle der FAI durch die beantragte Umbuchung entstandenen Kosten, einschließlich, jedoch nicht beschränkt auf, Kosten, die in Zusammenhang mit der für die Durchführung des ursprünglich vom Kunden gebuchten Flugs notwendig gewordenen Positionierung des Flugzeuges und/ oder der Besatzung entstanden sind, trägt der Kunde. Jede Umbuchung ist vorbehaltlich der Verfügbarkeit des Luftfahrzeuges und der Besatzung sowie der Erfüllung aller Notwendigen Voraussetzungen. Wenn der Kunde im Rahmen seiner Umbuchung zu einem anderen Ort fliegen möchte, muss der Kunde eventuell einen höheren Charterpreis zahlen und in einem solchen Fall an FAI die entsprechend geschuldete Differenz zwischen dem alten und dem neuen Charterpreis unverzüglich nach Rechnungserhalt zahlen. Der Kunde ist in jedem Fall dazu verpflichtet, diesen Differenzbetrag vor Abflug an FAI zu zahlen. Wird ein umgebuchter Flug storniert, fallen in jedem Fall Stornierungsgebühren in Höhe von mindestens 40% des Charterpreises an. Zu Grunde gelegt wird entweder der Charterpreis der ursprünglichen Buchung oder der Charterpreis der umgebuchten Charteranfrage, je nachdem welcher Charterpreis höher ist.

Die Stornierungs- und Umbuchungsgebühren stellen einen pauschalisierten Schadensersatz dar, weitergehende Ansprüche von FAI bleiben ausdrücklich vorbehalten.

Sollte das Flugzeug aus welchem Grund auch immer von einem im ursprünglichen Flugplan angegeben Flughafen, Flugplatz oder Bestimmungsort umgeleitet werden, gilt der Flug mit der Landung auf dem umgeleiteten Bestimmungsort als erfüllt. Der Kunde ist damit einverstanden, FAI oder den jeweiligen Dritt-Betreiber von jeglichen zusätzlichen Kosten in Verbindung mit der Umleitung schadlos zu halten, einschließlich, jedoch nicht beschränkt auf, jeden zusätzlichen Flug, der gemäß den Bestimmungen einer alternativen Vereinbarung erforderlich ist, um den/die Passagier/e die Erreichung des in der Reiseroute angegebenen beabsichtigten Bestimmungsortes zu ermöglichen.

8. Withdrawal/ Rebooking/ Cancellation

FAI may withdraw from the charter contract immediately without prejudice of its rights and without being obligated to pay damages to the Customer or the Passenger(s), for any compelling reason, including, without limitation:

  • an insolvency proceeding is commenced against the Customer or its assets or the Customer encounters other severe financial difficulties,
  • the Customer fails to pay the charter price or to provide securities on the due date,
  • force majeure or another cause for which FAI or the relevant third party operator is not responsible or circumstances beyond the reasonable control of FAI or of the relevant third party ́s operator prevent the performance of the flight; or
  • the German Department of Foreign Affairs has published current travel warnings and security advice for the destination, which may result in danger to the aircraft or to Passenger(s).

In such cases FAI shall not be obligated to offer a later flight.

If at any time prior to the scheduled time of departure the aircraft becomes unavailable or unserviceable for any reason whatsoever, FAI will endeavor to find another suitable aircraft from its own fleet or by another operator at the same price. Should this prove to be impossible, FAI will endeavor to find an alternative operator and/or aircraft at a price as close as possible to the charter price and suggest such possibility to the Customer for acceptance. If FAI is not able to substitute another aircraft or the Customer does not accept the available alternatives, FAI shall return the charter price to the Customer and shall not be under any further liability whatsoever to the Customer. However, the Customer shall remain liable to pay for any part of the flight schedule that has already been operated or any costs already incurred.

If a flight cannot be performed as consequence of the withdrawal or the late granting of the necessary governmental authorizations the present contract will be considered as terminated without respect to the flight. In such case, FAI will be relieved of any obligation whatsoever towards the Customer by refunding that part of the charter price which has already been paid minus any expenses incurred by FAI.

In case the Customer withdraws from the contract before the scheduled departure, the Customer shall pay a cancellation fee based as set forth below:

− Up to 10 days before the 1st scheduled departure: 25% of the charter price; − less than 10 days but at least 48 hours before the 1st scheduled departure: 50% of the charter price; − less than 48 hours before the 1st scheduled departure: 75% of the charter price; − less than 12 hours before the 1st scheduled departure: 100% of the charter price.

FAI may apply any monies already received from the Customer in satisfaction of such cancellation fees.

The time of FAI’s receipt of the written cancellation notice shall govern the applicable charge. Any cancellation by the Customer has to be in writing by mail, e-mail, facsimile or text message (SMS).

Any cancellation of flights with third party operators according to Section 2 of these General Terms and Conditions are subject to the cancellation charges of such third party operators which are incorporated in the relevant Contract by reference. The Customer shall be liable to pay all such cancellation fees to the third party operator. In addition, the Customer shall be liable to pay an administrative fee of 5% of the total charter price to FAI. FAI expressly reserves the right to claim from Customer additional costs incurred in relation to such cancellation. The Customer shall pay to FAI the cancellation fee of such third party operators as well as 5% of the total charter price as FAI administrative fee. FAI will issue an accordant invoice to the Customer whereas FAI may apply any monies already received from the Customer in satisfaction of such cancellation fees and administrative fees.

A flight may be rebooked free of charge up to 24 hours before the scheduled departure. Thereafter a rebooking fee of Euro 500.00 may apply. All costs which incur FAI in connection with the requested rebooking, including but not limited to costs related to the aircraft and/or crew positioning needed in order to fulfill the Customer’s original flight request, shall be borne by the Customer. Any rebooking is subject to availability of the aircraft and crew as well as the fulfillment of all Necessary Preconditions. In the event that the Customer requests a change of the destination in connection with any rebooking, the Customer may be obligated to pay a higher charter price and if so shall pay to FAI the respective difference between the previously paid charter price and the new charter price promptly upon receipt of the respective invoice. In any case the Customer shall pay such difference prior to departure of the respective flight. In the event the Customer cancels a rebooked flight, the Customer shall pay to FAI 40% of the charter price as a minimum. In that case, the cancellation fee is based either on the original charter price or on the rebooked charter price, whichever is higher.

These cancellation and rebooking fees represent liquidated damages, whereby FAI expressly reserves the right to claim reimbursement for any additional cost incurred.

In the event that the aircraft is for any reason diverted from any airport, aerodrome or destination shown in the initial flight schedule to another, the journey to the scheduled destination shall be deemed to be complete when the aircraft arrives at such other destination. The Customer agrees to indemnify FAI or the relevant third party operator in full against any supplementary costs incurred as direct result of the diversion in respect of, but not limited to, any additional flying incurred, and pursuant to the provisions of alternative arrangement to enable the Passenger(s) to complete the journey to the intended destination as defined in the itinerary.

9. Beförderungsverweigerung

FAI kann die Beförderung von/ eines Passagieren/ Passagiers und/ oder deren/dessen Gepäcks nach ihrem Ermessen unter Wahrung ihrer vollen Ansprüche aus wichtigen Gründen verweigern, wenn ein oder mehrere der folgenden Gründe vorliegen, oder FAI von deren Vorliegen berechtigterweise ausgehen darf:

  • wenn dies erforderlich ist, um geltende Gesetze, Vorschriften oder Anordnungen zu erfüllen,
  • wenn der Passagier auf Anforderung von FAI die Angaben über seine Person, einschließlich derjenigen, die vom Gesetz erforderlich sind, verweigert,
  • wenn der Passagier eine ansteckende Krankheit oder Erkrankung hat, die eine Gefahr für die Gesundheit oder Sicherheit anderer darstellt,
  • wenn berechtigter Zweifel daran besteht, dass der Gesundheitszustand des Passagiers eine unbedenkliche Teilnahme an dem Flug ohne erforderliche ärztliche Sonderversorgung zulässt, und wenn der Passagier kein ordnungsgemäßes ärztliches Attest vorlegen kann, welches bestätigt, dass eine entsprechende Teilnahme unbedenklich ist,
  • wenn der geistige oder physische Zustand des Passagiers, einschließlich Beeinträchtigungen durch Alkohol oder Drogen bzw. undiszipliniertes, beleidigendes oder gewalttätiges Verhalten, eine Gefahr für die Sicherheit oder Gesundheit oder ein Risiko für die Passagiere, Besatzung oder Eigentum darstellt bzw. das Wohlbefinden der anderen Passagiere oder der Besatzung erheblich beeinflussen kann. FAI wird für die angemessene Unterbringung der Passagiere mit Behinderungen laut der geltenden Gesetze Sorge tragen,
  • wenn der Passagier ablehnt, sich oder sein Gepäck einer

Sicherheitskontrolle zu unterziehen, oder während der Sicherheitskontrolle keine zufriedenstellende Antworten auf die Sicherheitsfragen geben kann, - wenn der Passagier nicht im Besitz von einem gültigen Reisepass, erforderlichen Visum oder anderen Reisedokumenten ist und versucht, in ein Land einzureisen, durch das er/sie nur hindurch reisen darf oder für das er/ sie keine gültigen Einreisedokumente hat, wenn er/ sie solche Dokumente während des Flugs vernichtet oder sich weigert, diese Dokumente der Flugbesatzung zwecks Überprüfung auf Aufforderung herauszugeben, oder der Passagier nicht nachweisen kann, dass er/ sie die in der Passagierliste genannte Person ist.

An Bord sind die Passagiere verpflichtet, die Anweisungen der Besatzung zu beachten. Im Falle der Nichtbeachtung haftet der Kunde für alle der FAI entstandenen SchädenundVerluste.

9.Refusal to carry on board

Without prejudice of its rights, FAI may refuse, at its sole discretion, to carry any Passenger(s) and/ or his/ her/ their baggage on board of the aircraft if one point or more of the following points have occurred or, FAI reasonably assumes, may occur:

  • such action is necessary in order to comply with any applicable government laws, regulations or orders,
  • the Passenger refuses FAI’s request for information about him- / herself, including information required by governments,
  • the Passenger has a communicable disease or infection that poses a direct threat to the health or safety of others,
  • unless the Passenger provides a suitable medical certificate, the Passenger’s medical condition is such that there is reasonable doubt that the Passenger can complete the flight safely without requiring extraordinary medical assistance during the flight,
  • the Passenger’s mental or physical state (including impairment from alcohol or drugs, disorderly, abusive or violent conduct) presents a safety or health hazard or risk to the Passengers, the crew or to property or may materially affect the comfort of other Passengers or the crew. FAI will make reasonable accommodations for Passengers with disabilities in accordance with applicable laws,
  • the Passenger refuses to submit him-/ herself and/ or his/ her baggage to a security check, or having submitted to such a check, the Passenger fails to provide satisfactory answers to any security questions,
  • the Passenger appears to lack a valid passport, required visa or other travel documents, seeks to enter a country through which he/she may be in transit or for which he/she does not have such documents, destroys such documents during flight, or refuses to surrender such document(s) to the flight crew for review when so requested or the Passenger cannot prove that he/she is the person named in the Passenger list.

On board, the Passengers are to observe the instructions given by the crew. In case of non-compliance, the Customer shall be liable for any damages or losses incurred by FAI.

10. Haftung

FAI haftet nicht für die Streichung oder Verspätung von Flügen, soweit FAI derartige Vorfälle nicht direkt durch grobe Fahrlässigkeit oder Vorsatz zu vertreten hat und nicht für unvorhergesehene technische Störungen oder Ausfälle. Hiervon unberührt bleiben die Bestimmungen des Warschauer Abkommens zur Vereinheitlichung von Regeln über die Beförderung im internationalen Luftverkehr (1929) in der durch das Änderungsprotokoll von Den Haag (1955) oder durch das Zusatzprotokoll von Montreal (1975) geänderten Fassung und des Abkommens von Guadalajara (1961) oder des Montrealer Abkommens (1999) sowie der EU-Richtlinie 2027/97 (soweit anwendbar). Dieser Haftungsausschluss gilt insbesondere in Fällen höherer Gewalt sowie Umständen, die FAI nicht zu vertreten hat, wie Behinderungen durch staatliche Stellen oder sonstige Dritte, behördliche Anordnungen (z.B. Lande- oder Überflugrechte) oder Auflagen, Embargo, Blockaden, Streik, Aussperrung, Krieg (auch unerklärter) oder kriegsähnliche Vorfälle, innere Unruhen, Naturkatastrophen, witterungsbedingte Gründe sowie Sicherheitsrisiken oder technische Störungen. FAI haftet ebenfalls nicht für Handlungen anderer Fluggesellschaften, Abfertigungsunter- nehmen oder deren Erfüllungsgehilfen sowie für an Bord zurückgelassene Gegenstände des/der Passagiers/e.

Alle Garantien, Bedingungen, Gewährleistungen, die sonst aufgrund des Gesetzes oder durch Gewohnheitsrecht anwendbar sind, sind im weitesten, nach anwendbarem Recht zulässigen Ausmaß von diesen Allgemeinen Geschäftsbedingungen ausgeschlossen. Die Haftung der FAI für Leben, Körper- und Gesundheitsschäden, die durch eine grob fahrlässige oder vorsätzliche Handlung oder arglistige Täuschung verursacht wurden, richtet sich nach den gesetzlichen Vorschriften.

FAI behält sich alle Einreden und Haftungsbeschränkungen vor, die nach dem Warschauer Abkommen und dem Montrealer Abkommen auf jeweilige Ansprüche anwendbar sein könnten, einschließlich, jedoch nicht beschränkt auf, die Einrede des Artikels 21 des Warschauer Abkommens, die Entlastung nach Artikel 21 des Warschauer Abkommens und nach Artikel 20 des Montrealer Abkommens, je nachdem, welches jeweils Anwendung findet. Die Haftungsbeschränkungen finden keine Anwendung auf die Fälle, die im Artikel 25 des Warschauer Abkommens oder Artikel 22 (5) des Montrealer Abkommen, je nachdem, welches anwendbar ist, geregelt sind.

Unter keinen Umständen haftet FAI für indirekte besondere, zufällige, exemplarische oder Folge-Schäden und/ oder Verluste, einschließlich, jedoch nicht beschränkt auf, entgangenen Gewinn, Geschäftsverlust, Beeinträchtigung des Geschäftsrufs sowie entgangene Gelegenheiten, die in Verbindung mit oder aus dem jeweiligen Chartervertrag bzw. Verzug oder Schlechterfüllung der Leistung entstehen können. Der Kunde verzichtet hiermit für sich selbst und im Namen anderer Passagiere auf alle Ansprüche hinsichtlich solcher Schäden und/ oder Verluste.

Die Haftung für Tod oder Körperverletzung richtet sich nach den Verschriften des anwendbaren Rechts.

Der Ausschluss und die Beschränkung der Haftung der FAI gilt sinngemäß auch zugunsten ihrer Mitarbeiter, Vertreter und Erfüllungsgehilfen sowie sonstigen Personen, deren Flugzeug die FAI benutzt, einschließlich deren Mitarbeiter, Vertreter und Erfüllungsgehilfen.

Für am Flugzeug oder im Flugzeuginnenraum durch Passagiere verursachte Schäden haftet der Kunde unbegrenzt. Gleiches gilt für durch den Kunden eingesetztes zusätzliches Flugpersonal. Die Haftung des Kunden gilt unabhängig von einer Haftungsvereinbarung zwischen dem Kunden und dem Passagier bzw. dem eingesetzten Flugpersonal.

10. Liability

Without prejudice to the terms of the Convention for the Unification of Certain Rules relating to International Carriage by Air signed at Warsaw (1929) or that Convention as amended by the Hague Protocol (1955) or either those instruments as amended by the Montreal Protocols (1975) and Guadalajara Convention (1961) or the Montreal Convention (1999) or EC Regulation 2027/ 97 (as applicable). FAI shall not be liable for any cancellation or delay of a flight if not caused directly by the gross negligence or willful misconduct of FAI and not for unforeseen technical malfunctions or cancellations. In particular, FAI shall not be liable for force majeure and events beyond its reasonable control as hindrances caused by the authorities or third parties, governmental orders (e.g. landing and over flying rights) or conditions, embargo, blockades, strike, lockout, war (including undeclared) or warlike situations, unrest, natural catastrophes, weather conditions and security risks or technical breakdown. Furthermore, FAI shall not be liable for actions of other airlines, security and ground handling firms and their vicarious agents, for personal belongings left on board the aircraft by the Passenger(s)

All warranties, conditions, representations whatsoever implied by statutory or common law are, to the fullest extent permitted by law, excluded from these General Terms and Conditions. The liability of FAI for death or personal injury caused by its gross negligence or fraudulent misrepresentation shall remain unaffected, if not otherwise stipulated under the applicable Convention.

FAI reserves all defenses and limitations available under the Warsaw Convention and the Montreal Convention, whichever may apply to such claims including, but not limited to, the defense of Article 20 Warsaw Convention and Article 19 of the Montreal Convention, and the exoneration defense of Article 21 of the Warsaw Convention and Article 20 of the Montreal Convention. The limits of liability shall not apply in cases described in Article 25 of the Warsaw Convention or Article 22 (5) of the Montreal Convention, whichever may apply.

In no event shall FAI be liable for indirect special, consequential, exemplary or incidental losses and/ or damages, including but not limited to loss of profits, lost business, loss of goodwill, loss of opportunity arising out of or resulting from, or in any way related to the Contract or the provision of services hereunder or the failure of or delay in the services and Customer hereby waives for itself and on behalf of the Passenger/ s any right to such losses and/ or damages.

Liability for death and personal injury shall be in accordance with the applicable law.

Any exclusion or limitation of FAI’s liability shall apply to and be for the benefit of FAI’s employees, agents, servants and representatives and any third party whose aircraft is operated by FAI and the respective employees, agents, servants and representatives of that third party.

The Customer incurs unlimited liability for damages of the aircraft or the aircraft interior if caused by the Passenger(s) or any additional crew member provided by the Customer. The Customer’s liability shall be irrespective of any liability agreement between the Customer and its Passenger or its crew members.

11. Anwendbare Vorschriften

Der Chartervertrag sowie die Durchführung der Beförderung unterliegen dem Recht der Bundesrepublik Deutschland, insbesondere dem Luftverkehrsgesetz und den Bestimmungen des Montrealer Übereinkommens bzw. des Warschauer Abkommens (soweit anwendbar) sowie EG Verordnung Nr. 2027/97 in der Fassung der EG Verordnung Nr. 889/ 2002 sowie diesen Allgemeinen Geschäftsbedingungen. Ausgleichs- und Unterstützungsleistungen für Passagiere im Fall der Nichtbeförderung und bei Annullierung oder großer Verspätung von Flügen werden gemäß EGVerordnung Nr.261/2004erbracht.

Alle Angelegenheiten des jeweiligen Chartervertrags, auf den das Warschauer und Montrealer Abkommen Anwendung finden, werden nach Maßgabe dieser Regelungen gelöst. Die Abkommen finden Anwendung, wenn bei dem Flug der endgültige Bestimmungsort oder ein Zwischenstopp in einem anderen Land als dem Land des Abflugs liegt. Die Abkommen regeln und können die Haftung des Flugzeugbetreibers für den Tod, Körperverletzung, Verlust oder Beschädigung des Gepäcks und Verzug einschränken. Der Kunde hat dafür Sorge zu tragen, dass die Bestandteile dieses Hinweises an jeden Passagier gegeben werden, bevor er/sie einen Flug antritt. Soweit der Kunde Kaufmann oder eine juristische Person des öffentlichen Rechts ist, gilt als ausschließlicher Gerichtsstand für alle Rechtsstreitigkeiten Nürnberg, Bundesrepublik Deutschland, als vereinbart.

11. Governing law, jurisdiction

The Contract as well as the performance of the transportation services are governed by the laws of Germany, in particular the Air Traffic Act, the Montreal Convention or the Warsaw Convention (as applicable) and the EC Regulation No. 2027/97 in the form of EC Regulation No. 889/2002,aswellastheseGeneralTermsandConditions.Passengersshall be compensated and assisted in the event of denied boarding and for cancellation or long delay of flights, in accordance with the EC Regulation No.261/2004.

All matters of the relevant Contract falling under the Warsaw and Montreal Conventions shall be resolved as provided therein. The Conventions apply, if a Passenger ́ s journey involves an ultimate destination or stop in a country other than the country of departure. The Conventions govern and may limit the liability of the operator for death or personal injury or loss of or damage to baggage and for delay. Customer shall ensure that details of this notice are given to each Passenger before embarkation on the aircraft. If the Customer is a merchant or a legal person under the public law, the exclusive place of jurisdiction shall be with the courts of Nürnberg, Federal Republic of Germany.

12. Sonstiges

Sollten einzelne Bestimmungen dieser Allgemeinen Geschäftsbedingungen unwirksam oder nichtig sein oder werden, so berührt dies die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen nicht. Die Parteien vereinbaren, unwirksame oder nichtige Bestimmungen durch möglichst nahe kommende wirksame Bestimmungen zu ersetzen.

12. Miscellaneous

If any provision of these General Terms and Conditions is or becomes invalid or void, the other provisions shall not be affected thereby. The parties agree to replace any invalid or void provision by a valid provision which has a content that is as similar as possible to the invalid or void provision.

Hinweise:

Die jeweilige Beförderung unterliegt den Regelungen und Haftungsbeschränkungen sowie anderen Vorschriften des Montrealer Abkommens, soweit diese Beförderung eine „internationale Beförderung“ im Sinne des Abkommens darstellt.

Notices:

Carriage hereunder shall be subject to the rules and limitations relating to liability and all other provisions established by the Montreal Convention insofar as such carriage is ‘international transportation’ as defined therein and is governed thereby.

Hinweise, die ausschließlich die Beförderung innerhalb der Europäischen Union betreffen:

Grundlage dieser Information

Diese Bestimmungen beruhen auf dem Übereinkommen von Montreal vom 28. Mai 1999, das in der Europäischen Gemeinschaft durch die Verordnung (EG) Nr. 2027/97 in der durch die Verordnung (EG) Nr. 889/2002 geänderten Fassung und durch nationale Rechtsvorschriften der Mitgliedstaaten der Europäischen Gemeinschaft umgesetzt wurde.

Notices applicable only for carriage in the European Community:

Basis for the information

The basis for the rules described below is the Montreal Convention of 28 May 1999 which is implemented in the European Community by Regulation (EC) No 2027/97 (as amended by Regulation (EC) No 889/2002) and national legislation of the member states of the European Community.

Rechtlicher Hinweis:

Dieser Hinweis ist erforderlich gem. VO (EG) Nr. 889/2002. Dieser Hinweis stellt jedoch keine Anspruchsgrundlage für einen Schadensersatzanspruch dar, noch kann er zur Auslegung der Bestimmungen des Montrealer Übereinkommens verwendet werden. Dieser Hinweis ist nicht Teil des Chartervertrages zwischen FAI (im Folgenden als Luftfrachtführer/ Luftfahrtunternehmen zu verstehen) und dem Kunden bzw. Passagier. FAI übernimmt keine Gewähr für die Richtigkeit des Inhalts dieses Hinweises.

Disclaimer:

This is a notice required by European Community Regulation (EC) No. 889/2002 for carriage by air in the European Community. This notice may not be used as a basis for a claim for compensation, nor to interpret the provisions of the Regulation or the Montreal Convention, and it shall not be part of the Contract between FAI (to be understood as “air carrier”) and/or the Customer/Passenger(s). No representation is made by FAI as to the accuracy of the contents of this notice.

HINWEIS gem. Anhang zur VO (EG) 2027/97 i. d. F. der VO (EG) 889/02

NOTICE according to annex of EC Regulation 2027/97 as amended by EC Regulation 889/02

Haftung von Luftfahrtunternehmen für Passagiere und deren Reisegepäck

Diese Hinweise fassen die Haftungsregeln zusammen, die von Luftfahrtunternehmen der Gemeinschaft nach den Rechtsvorschriften der Gemeinschaft und dem Übereinkommen von Montreal anzuwenden sind.

Air carrier liability for Passengers and their baggage

This information notice summarizes the liability rules applied by European Community air carriers as required by the European Community legislation and the Montreal Convention.

Schadensersatz bei Tod oder Körperverletzung

Es gibt keine Höchstbeträge für die Haftung bei Tod oder Körperverletzung von Passagieren. Für Schäden bis zu einer Höhe von 113.100 Sonderziehungsrechte (SZR) kann das Luftfahrtunternehmen keine Einwendungen gegen Schadensersatzforderungen erheben. Über diesen Betrag hinausgehende Forderungen kann das Luftfahrtunternehmen durch den Nachweis abwenden, dass es weder fahrlässig noch sonst schuldhaft gehandelt hat.

Compensation in the case of death or injury

There are no financial limits to the liability for Passenger injury or death. For damages up to 113,100 Special Drawing Rights (SDRs) the air carrier cannot contest claims for compensation. In case of a claim which is above that amount, the air carrier can defend itself against that claim by proving that it was not negligent or otherwise at fault.

Verspätungen bei der Beförderung von Passagieren

Das Luftfahrtunternehmen haftet für Schäden durch Verspätung bei der Beförderung von Passagieren, es sei denn, dass es alle zumutbaren Maßnahmen zur Schadensvermeidung ergriffen hat oder die Ergreifung dieser Maßnahmen unmöglich war. Die Haftung für Verspätungsschäden bei der Beförderung von Passagieren ist auf 4.694 SZR begrenzt.

Passenger delays

In case of a Passenger delay, the air carrier is liable for damages unless the air carrier took all reasonable measures to avoid the damages or it was impossible to take such measures. The liability for a Passenger delay is limited to 4,694 SDRs.

Verspätungen bei der Beförderung von Reisegepäck

Das Luftfahrtunternehmen haftet für Schäden durch Verspätung bei der Beförderung von Reisegepäck, es sei denn, dass es alle zumutbaren Maßnahmen zur Schadensvermeidung ergriffen hat oder die Ergreifung dieser Maßnahmen unmöglich war. Die Haftung für Verspätungsschäden bei der Beförderung von Reisegepäck ist auf 1.131 SZR begrenzt.

Baggage delays

In case of a baggage delay, the air carrier is liable for damage unless it took all reasonable measures to avoid the damage or it was impossible to take such measures. The liability for baggage delay is limited to 1,131 SDRs.

Zerstörung, Verlust oder Beschädigung von Reisegepäck

Das Luftfahrtunternehmen haftet für die Zerstörung, den Verlust oder die Beschädigung von Reisegepäck bis zu einer Höhe von 1.131 SZR. Bei aufgegebenem Reisegepäck besteht eine verschuldensunabhängige Haftung, sofern nicht das Reisegepäck bereits vorher schadhaft war. Bei nicht aufgegebenem Reisegepäck haftet das Luftfahrtunternehmen nur für schuldhaftes Verhalten.

Destruction, loss or damage to baggage

The air carrier shall be liable for destruction, loss or damage to baggage up to 1,131 SDRs. In the case of checked baggage, it shall be liable even if not at fault, unless the baggage was defective. In the case of unchecked baggage, the carrier shall be liable only if at fault.

Höhere Haftungsgrenze für Reisegepäck

Aus Flugsicherheitsgründen ist das Gepäckgewicht beschränk, die Gewichtsbeschränkung variiert je nach Art des Flugzeuges. Die Gepäckstücke, die von der Besatzung als zu schwer oder zu groß eingestuft werden, dürfen nicht an Bord befördert werden. Eine höhere Haftungsgrenze gilt, wenn der Passagier spätestens bei der Abfertigung eine besondere Erklärung abgibt und einen Zuschlag entrichtet.

Higher limits for baggage

Passenger baggage weight is limited for flight safety reasons and varies according to aircraft type. Items determined by the crew to be of excessive weight or size will not be permitted on the aircraft. A Passenger may benefit from a higher liability limit by making a special declaration at the latest at check-in and by paying a supplementary fee.

Beanstandungen beim Reisegepäck

Bei Beschädigung, Verspätung, Verlust oder Zerstörung von Reisegepäck hat der Passagier dem Luftfahrtunternehmen so bald wie möglich schriftlich Anzeige zu erstatten. Bei Beschädigung von aufgegebenem Reisegepäck muss der Passagier binnen sieben Tagen, bei verspätetem Reisegepäck binnen 21 Tagen, nachdem es ihm zur Verfügung gestellt wurde, schriftlich Anzeige erstatten.

Complaints on baggage

If the baggage is damaged, delayed, lost or destroyed, the Passenger must write and complain to the air carrier as soon as possible. In the case of damage to checked baggage, the Passenger must write and complain within seven days, and in the case of delay within 21 days, in both cases from the date on which the baggage was placed at the Passenger’s disposal.

Klagefristen

Gerichtliche Klagen auf Schadensersatz müssen innerhalb von zwei Jahren, beginnend mit dem Tag der Ankunft des Flugzeugs oder dem Tag, an dem das Flugzeug hätten ankommen sollen, erhoben werden. Es gelten FAIs aktuelle Allgemeine Geschäftsbedingungen.

Time limit for action

Any action in court to claim damages must be brought within two years from the date of arrival of the aircraft, or from the date on which the aircraft ought to have arrived. Carriage shall be subject to FAI’s current General Terms and Conditions.

LISTE DER VERBOTENEN GEGENSTÄNDE

Die nachfolgend aufgeführten Gegenstände dürfen von Passagieren nicht im aufgegebenen Gepäck mitgeführt werden, es sei denn das Mitführen eines dieser Gegenstände wurde FAI rechtzeitig angezeigt und FAI hat eine entsprechende Genehmigung der zuständigen Behörde für das Mitführen des betreffenden Gegenstandes im aufgegebenen Gepäck erhalten:

Spreng- und Brandstoffe sowie Spreng- und Brandsätze, die in der Lage sind, schwere Verletzungen hervorzurufen oder die Sicherheit des Luftfahrzeugs zu gefährden, einschließlich:

  • Munition,
  • Sprengkapseln,
  • Detonatoren und Zünder,
  • Minen, Granaten oder andere militärische Sprengkörper,
  • Feuerwerkskörper und andere pyrotechnische Erzeugnisse,
  • Rauchkanister und Rauchpatronen,
  • Dynamit, Schießpulver und Plastiksprengstoffe.

Unbeschadet der geltenden Sicherheitsvorschriften dürfen folgende Gegenstände von Passagieren nicht in Sicherheitsbereiche oder an Bord eines Luftfahrzeugs mitgenommen werden, es sei denn das Mitführen eines dieser Gegenstände wurde FAI rechtzeitig angezeigt und FAI hat eine entsprechende Genehmigung der zuständigen Behörde für das Mitführen des betreffenden Gegenstandes an Bord des Luftfahrzeugs erhalten:

a) Gewehre, Feuerwaffen und sonstige Geräte, die zum Abschießen von Projektilen bestimmt sind und die in der Lage sind oder zu sein scheinen, durch Abschießen eines Projektils schwere Verletzungen hervorzurufen, einschließlich:

  • Feuerwaffen aller Art, wie Pistolen, Revolver, Gewehre, Flinten,
  • Spielzeugwaffen, Nachbildungen und Imitationen von Feuerwaffen, die mit echten Waffen verwechselt werden können,
  • Teile von Feuerwaffen, ausgenommen Zielfernrohre,
  • Luftdruck- und CO2 -Waffen, wie Luft-, Feder- und
  • Pelletpistolen und -gewehre oder sog. „Ball Bearing Guns“,
  • Signalpistolen und Startpistolen,
  • Bogen, Armbrüste und Pfeile,
  • Abschussgeräte für Harpunen und Speere,
  • Schleudern und Katapulte;

b) Betäubungsgeräte, die speziell dazu bestimmt sind, eine Betäubung oder Bewegungsunfähigkeit zu bewirken, einschließlich:

  • Gegenstände zur Schockbetäubung, wie
  • Betäubungsgewehre, Taser und Betäubungsstäbe,
  • Apparate zur Viehbetäubung und Viehtötung,
  • handlungsunfähig machende und die Handlungsfähigkeit herabsetzende Chemikalien, Gase und Sprays, wie Reizgas, Pfeffersprays, Capsicum-Sprays, Tränengas, Säuresprays und Tierabwehrsprays;

c) spitze oder scharfe Gegenstände, die schwere Verletzungen hervorrufen können, einschließlich:

  • Hackwerkzeuge, wie Äxte, Beile und Hackmesser,
  • Eisäxte und Eispickel,
  • Rasierklingen,
  • Teppichmesser,
  • Messer mit einer Klingenlänge über 6 cm,
  • Scheren mit einer Klingenlänge über 6 cm ab dem Scharnier gemessen,
  • Kampfsportgeräte mit einer Spitze oder scharfen Kante,
  • Schwerter und Säbel;

d) Werkzeuge, die schwere Verletzungen hervorrufen oder die Sicherheit des Luftfahrzeugs gefährden können, einschließlich:

  • Brecheisen,
  • Bohrmaschinen und Bohrer, einschließlich tragbare Akkubohrmaschinen,
  • Werkzeuge mit einer Klinge oder einem Schaft von über 6 cm Länge, die als Waffe verwendet werden können, wie
  • Schraubendreher und Meißel,
  • Sägen, einschließlich tragbare Akkusägen,
  • Lötlampen, Bolzenschussgeräte und Druckluftnagler;

e) stumpfe Gegenstände, die, wenn sie als Schlagwaffe eingesetzt werden, schwere Verletzungen hervorrufen können, einschließlich:

  • Baseball- und Softballschläger,
  • Knüppel und Schlagstöcke, wie Totschläger,
  • Kampfsportgeräte;

f) Spreng- und Brandstoffe sowie Spreng- und Brandsätze, die in der Lage sind oder zu sein scheinen, schwere Verletzungen hervorzurufen oder die Sicherheit des Luftfahrzeugs zu gefährden, einschließlich:

  • Munition,
  • Sprengkapseln,
  • Detonatoren und Zünder,
  • Nachbildungen oder Imitationen von Sprengkörpern,
  • Minen, Granaten oder andere militärische Sprengkörper,
  • Feuerwerkskörper und andere pyrotechnische Erzeugnisse,
  • Rauchkanister und Rauchpatronen,
  • Dynamit, Schießpulver und Plastiksprengstoffe.

g) Ansteckungsgefährliche Stoffe und infizierte, lebende Tiere.

LIST OF PROHIBITED ARTICLES

Passengers are not permitted to carry the following articles in their hold baggage, unless the Customer has notified FAI adequately in advance that any Passenger wants to carry any of those articles and FAI has obtained an approval from the relevant authority that such article may be carried in the hold baggage:

Explosives and incendiary substances and devices — explosives and incendiary substances and devices capable of being used to cause serious injury or to pose a threat to the safety of the aircraft, including:

  • ammunition,
  • blasting caps,
  • detonators and fuses,
  • mines, grenades, and other explosive military stores,
  • fireworks and other pyrotechnics,
  • smoke-generating canisters and smoke-generating cartridges,
  • dynamite, gunpowder and plastic explosives.

Without prejudice to applicable safety rules, Passengers are not permitted to carry the following articles into security restricted areas and on board an aircraft, unless the Customer has notified FAI adequately in advance that any Passenger wants to carry any of those articles and FAI has obtained an approval from the relevant authority that such article may be carried on board the aircraft.

a) Guns, firearms, and other devices that discharge projectiles; devices capable, or appearing capable, of being used to cause serious injury by discharging a projectile, including:

  • firearms of all types, such as pistols, revolvers, rifles, shotguns,
  • toy guns, replicas and imitation firearms capable of being mistaken for real weapons,
  • component parts of firearms, excluding telescopic sights,
  • compressed air and CO2 guns, such as pistols, pellet guns, rifles and ball bearing guns,
  • signal flare pistols and starter pistols,
  • bows, cross bows and arrows,
  • harpoon guns and spear guns,
  • slingshots and catapults;

b) stunning devices; devices designed specifically to stun or immobilize, including:

  • devices for shocking, such as stun guns, tasers, and stun batons,
  • animal stunners and animal killers,
  • disabling and incapacitating chemicals, gases and sprays, such as mace, pepper sprays, capsicum sprays, tear gas, acid sprays and animal repellent sprays;

c) objects with a sharp point or sharp edge; objects with a sharp point or sharp edge capable of being used to cause serious injury, including:

  • items designed for chopping, such as axes, hatchets and cleavers,
  • ice axes and ice picks,
  • razor blades,
  • box cutters,
  • knives with blades of more than 6 cm,
  • scissors with blades of more than 6 cm as measured from the fulcrum,
  • martial arts equipment with a sharp point or sharp edge,
  • swords and sabres;

d) workmen’s tools — tools capable of being used either to cause serious injury or to threaten the safety of aircraft, including:

  • crowbars,
  • drills and drill bits, including cordless portable power drills,
  • tools with a blade or a shaft of more than 6 cm capable of use as a weapon, such as screwdrivers and chisels,
  • saws, including cordless portable power saws,
  • blowtorches, bolt guns and nail guns;

e) blunt instruments — objects capable of being used to cause serious injury when used to hit, including:

  • baseball and softball bats,
  • clubs and batons, such as billy clubs, blackjacks and night sticks,
  • martial arts equipment;

f) explosives and incendiary substances and devices; explosives and incendiary substances and devices capable, or appearing capable, of being used to cause serious injury or to pose a threat to the safety of the aircraft, including:

  • ammunition,
  • blasting caps,
  • detonators and fuses,
  • replica or imitation explosive devices,
  • mines, grenades and other explosive military stores,
  • fireworks and other pyrotechnics,
  • smoke-generating canisters and smoke-generating cartridges,
  • dynamite, gunpowder and plastic explosives.

g) infectious substances and infected live animals.